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Wie vermutlich jeder weiß, ist die Marke nicht nur bekannt für Adidas Tennisschuhe und Adidas Tennisbekleidung. Adidas ist vielmehr eine Ideologie…
Der Firmengründer Adolf (Adi) Dassler war von einer einzigen Idee beseelt, als er in den 20er Jahren seine ersten Schuhe fertigte. Jeder Sportler sollte für seine Sportart den perfekt angepassten Schuh erhalten. Diesem Grundsatz Adi bis zu seinem Tod im Jahr 1978. Die mittlerweile über 700 weltweit gültigen Patente und Gebrauchsmuster sind Zeugnis dafür, dass Adi jede Chance nutzte, seine Sportschuhe zu perfektionieren.
Sein erster Schuh wurde aus Leinen gefertigt, eines der wenigen erhältlichen Materialien der damaligen Zeit. Adi Dassler, selbst ein begeisterter Sportler, pflegte seit Beginn seiner Geschäftstätigkeit engen Kontakt zu den aktiven Sportlern und war bei wichtigsten Sportereignissen, Weltmeisterschaften und Olympische Spiele, stets persönlich live dabei.
Größtes Augenmerk legte Adi Dassler dabei auf die klassischen Disziplinen der Leichtathletik. So trugen Athleten bei den Olympischen Spielen in Amsterdam 1928 erstmals Spezialschuhe aus seiner Sportschuhschmiede. Dort experimentierte er schon mit den heute in der Leichtathletik üblichen Spikes.
Mitte der 30er Jahre stellte er für 11 Sportarten bereits über zwei Dutzend verschiedene Modelle her und hatte knapp 100 Mitarbeiter in seiner Werkstatt in Arbeit und Lohn gebracht. In nicht einma zwei Jahrzehnten machte Adi Dassler adidas zum Weltmarktführer für Sportschuhe.
Nach dem zweiten Weltkrieg startete Adi Dassler einen Neuanfang. Mit 47 Mitarbeitern begann er ab 1947 sein Know-How, das er sich vor dem Weltkrieg aneignete sowie neue Ideen in die Tat umzusetzen. Aus Segeltuch und Gummi konstruierte Adi Dassler die ersten Sportschuhe der Nachkriegszeit. Ein JAhr später führte er den heutigen Firmennamen adidas ein. Der Name adidas ist Kombination aus seinem Vor- und Zunamen. Kurz darauf meldete er die unverwechselbaren "Drei Streifen" als Markenzeichen beim Bundespatentamt an.
Der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 war nicht nur für die Deutsche Nationalmannschaft, sondern auch für Adi Dassler der entscheidende Durchbruch. Denn wie spätenstens seit dem Film "Das Wunder von Bern" jedermann weiß, hatte das deutsche Team im legendären Endspiel gegen Ungarn Schuhe mit auswechselbaren Stollen von adidas an.
Offensives Marketin wurde zum entscheidenden Erfolgsfaktor seiner Firmenpolitik. Adi Dassler stellte bei jeder größeren Veranstaltung eine Produktneuheit vor, die die Überlegenheit der adidas Schuhe demonsttierte. Im ständigen Kontakt mit den Athleten der verschiedensten Sportarten entwickelte er für beinahe jede Disziplin den optimalen Schuh. Adi Dassler stellte von nun an einen internationalen Konzern, der bei allen Sportereignissen der Welt massiv vertreten war und bis heute ist.
Ab Mitte der 60er Jahre produzierte adidas neben den Sportschuhen auch Textilien für Training und Wettkampf. 1963 startete die Produktion von Bällen aller Art und seit 1970 stellt adidas den offiziellen Spielball bei allen großen Fußballereignissen.
1978 starb Adi Dassler im Alter von 78 Jahren. Sein Name und seine Entwicklungen werden in Fortführung seiner Tradition und Ideen auch im neuen Jahrtausend Sportlern zu immer neuen Höchstleistungen verhelfen.
1989 wurde adidas in eine AG umgewandelt. Nach einer wirtschaftlich schwierigen Übergangszeit besann sich adidas zu Beginn der 90er Jahre auf seine erfolgreiche Tradition und das ursprüngliche Ziel Spitzenprodukte in Topqualität herzustellen.
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