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![]() Firmengeschichte:
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| 1924 | Gründung eines
Wagnerei-Betriebes durch Josef Fischer sen. in Ried im Innkreis,
Oberösterreich. Produktionsprogramm: Leiterwagen, Rodeln, Ski (vereinzelt) |
| 1938 | Export in die USA: ca. 2.000 Paar Ski. Mitarbeiter: ca. 30 |
| 1949 | Josef Fischer jun. tritt in den elterlichen Betrieb ein. Die erste Skipresse wird entworfen und zur Rationalisierung eingesetzt.. |
| 1955 | Die
Betriebsfläche beträgt nach mehreren Umbauten 2.136
m2 + 3.550 m2 Lagerfläche. Umsatz: Menge ca. 40.000 Paar Ski, Wert ca. öS 8,3 Mio. Exportanteil 25,8 %, Mitarbeiter: 137 |
| 1956 | Ausweitung der Fläche auf insgesamt 8.000 m2. Erstmalige Teilnahme an einer Auslandsmesse in Wiesbaden. Umsatz: Menge ca. 53.000 Paar Ski, Wert ca. öS 12,8 Mio. Exportanteil 25,8 %, Mitarbeiter: 137 |
| 1957 | Das Dreieck -
Markenzeichen der Skifabrik Fischer - wird von Designer Rudolf Ferch
kreiert und entwickelt sich zu einem Begriff für die
Skiläufer in aller Welt.
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| 1958 | Josef Fischer sen. erliegt einem Herzinfarkt. Übernahme des Betriebes durch Josef Fischer jun. und seine Schwester Selma Sturmberger. |
| 1961 | Start des Baues einer modernen Fabrikationsanlage am Standort von Ried. |
| 1964 | Eröffnung der ersten Ausbaustufe der neuen Fabrik. Bei den 9.Olympischen Winterspielen in Innsbruck wird durch Egon Zimmermann erstmals Olympisches Gold auf einem Fischer-Ski gewonnen. |
| 1966 | Gründung des Fischer Ski Club, der in 20 Jahren über 32.000 Skifahrer und Tennisspieler bei 1.400 Clubwochen betreut. |
| 1967 | Umsatz: Menge ca. 330.000 Paar Ski, Wert ca. öS 193 Mio. Exportanteil 17,4 %, Mitarbeiter: 775. |
| 1971 | Neue Produktions- und
Lagerhallen entstehen, das Sozialgebäude wird seiner
Bestimmung übergeben; der Aufbau des neuen Werkes ist somit
abgeschlossen. Auf der ISPO in München wird die erste Fischer-Langlauf-Kollektion präsentiert. |
| 1973 | Im Dezember gewinnt Franz Klammer auf einem Fischer C4 das Abfahrtsrennen auf der "Planai" in Schladming, das bis zu diesem Zeitpunkt schnellste Weltcuprennen der Welt, mit einer Durch-schnittsgeschwindigkeit von 111,251 km/h. |
| 1974 | Bei der nordischen
Weltmeisterschaft in Falun werden auf Fischer 7 Medaillen gewonnen, 52
% aller Starter vertrauen bereits auf Fischer. Franz Klammer erreicht
bei der alpinen Weltmeisterschaft in St.Moritz den ersten Platz in der
Kombination und gewinnt die Silbermedaille in der Abfahrt. Fischer präsentiert erstmals sein Tennis-Programm auf der SPOGA in Köln. Schon in der ersten Saison werden die geplanten Verkaufszahlen mit rund 40.000 verkauften Schlägern weit übertroffen. |
| 1976 | Fischer gewinnt bei den
12.Olympischen Spielen in Innsbruck 26 Medaillen im alpinen und
nordischen Bereich. 7 x Gold, 8 x Silber, 11 x Bronze. Franz Klammer
gewinnt die Goldmedaille bei der Herrenabfahrt und geht auch im
Abfahrts-Weltcup als Sieger hervor. Karl Schnabl siegt im Springen auf
der 90 m-Schanze. Beim Kilometro-Lanciato nimmt Fischer erstmals im Bewerb „Spezial-Ski“ teil. Tom Simons (USA) stellt auf Fischer einen neuen, sensationellen Weltrekord auf - mit der schnellsten, jemals auf Ski erreichten Geschwindigkeit von 194,489 km/h. Die Plätze 2 und 3 werden ebenfalls von Fischer-Läufern eingenommen. |
| 1976 | Der Tennisschläger-Absatz wird nahezu verdoppelt. Größte sportliche Erfolge: 5 Grand-Prix-Siege im Doppel durch Bob Hewitt und Frew McMillan. |
| 1977 | 6 von 10 Herren-Weltcup-Abfahrtsrennen sowie der Weltcup in der Herren-Abfahrt werden gewonnen. Im nordischen Bereich rundet der Doppelsieg im inoffiziellen Langlauf-Weltcup die stolze Erfolgsbilanz ab. Der Mangel an neuen Mitarbeitern aus dem unmittelbaren Einzugsgebiet behindert den weiteren Ausbau des Werkes. Im Herbst 1977 wird deshalb die Tennis-Produktion nach Hollabrunn in Niederösterreich verlegt. In der ersten Ausbaustufe werden in diesem Zweigwerk 120 Mitarbeiter beschäftigt, die jährlich 140.000 Tennisschläger herstellen. |
| 1978 | Im alpinen Rennlauf sind
internationale Sportler wie Franz Klammer (Österreich), Sepp
Ferstl und Michael Veith (BRD), Ken Read (Kanada) sowie die jungen
Schweizer Silvano Meli und Toni Bürgler auf Fischer-Modellen
erfolgreich. Bei der WM in Garmisch erringen Michael Veith (Abfahrt)
und Sepp Ferstl (Kombination) jeweils die Silbermedaille. Franz Klammer gewinnt erneut den Abfahrts-Weltcup. Fischer betreut 151 Spitzensportler aus 16 Nationen in den Bereichen Langlauf, Biathlon und Skispringen. Thomas Wassberg (Schweden), Sergej Saveljev (UdSSR), Lars Erik Eriksen (Norwegen), Tommy Limby (Schweden), Eugenji Baljaev (UdSSR), Toni Innauer (Österreich) siegen auf Fischer-Produkten. 13 Medaillen werden bei der nordischen WM in Lahti auf Fischer gewonnen. Weitere 11 Kl. Tennisspieler verwenden Fischer Tennisschläger: u.a. Stan Smith (USA) und John Alexander (Australien). Erste WimbledonSiege mit Fischer: Frew McMillan und Bob Hewitt gewinnen im Doppel. Frew McMillan im Mixed-Doppel. Fischer-Siege auch beim Fischer-Tennis-Grand-Prix 78 in Wien: Stan Smith im Einzel, Victor Pecci mit Balazs Taroczy im Doppel. Umgliederung in Sparten: Alpin - Langlauf - Tennis. |
| 1979 | Fischer Sieg im
Slalom-Weltcup durch Regina Sackl (Österreich). 6 von 9
Abfahrts-Weltcup-Rennen werden auf Fischer gewonnen. Premiere des Fischer-Rackets „Superform“. Die revolutionäre Formgebung ist Vorbild für den Ten-nisschlägerbau der 80er Jahre – gerade Flanken, lange Zentralsaiten. |
| 1980 | 13.Olympische Winterspiele
in Lake Placid: 11 Medaillen auf Fischer Ski: 7 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze |
| 1981 | Abfahrtsweltcupsieg auf
Fischer RC4 durch Harti Weirather
(Österreich)Langlauf-Weltcupsieg durch Alexander Zavjalov
(UdSSR) auf Fischer SCS. 2.Platz im Springer-Weltcup durch Roger Ruud.
Im Abfahrts-Weltcup werden 20 von möglichen 30
Plätzen auf dem Sieges-podest von Fischer-Läufern
eingenommen. Auf der ISPO wird erstmals die neue Alpin-Kollektion mit
den RC4-Modellen der Öffentlichkeit präsentiert. In der Zentralen Entwicklungsabteilung der Fischer Gesellschaft m.b.H. werden zusätzliche Anwendungs-möglichkeiten für das in den Sportartikel-bereichen vorhandene Know-how gesucht. Es bieten sich vor allem Composite-Bauteile für einen industriellen Einsatz an. Der erste Entwicklungsauftrag führt zu einer GFK-Stützstange für die Airbus-Modelle 300 und 310. |
| 1982 | Am 6.Februar wird Harti
Weirather Abfahrstweltmeister in Schladming. Der Kanadier Steve
Podborski gewinnt den Abfahrtsweltcup. 19 Medaillen für
Fischer-Läufer bei den Nordischen Weltmeisterschaften in Oslo:
7 x Gold, 6 x Silber, 6 x Bronze Erreichung der Lieferqualifikation für Airbus, Lieferung der ersten Stützstangen. |
| 1985 | Auf der ISPO in
München präsentiert Fischer Vacuum Technic-Modelle
der zweiten Generation: - Dynamische Form durch Trapezkonstruktion -
Farblich einheitliche Gestaltung von Oberfläche, Seitenwange
und Lauffläche. Der bisher im Langlauf verwendete und mit dem österreichischen Staatspreis für Innovation ausgezeichente Air Composite Core wird erstmals auch im Alpinbereich eingesetzt. Auch im Tennisbereich beweist Fischer seine führende Stellung in der Innovation. Zur ISPO wir die Revolution im Tennisschlägerbau vorgestellt: Fischer Superform Tuning. Das Racket mit einstellbarer Bespannung. Im Handumdrehen die richtige Bespannhärte für Witterung, Platzverhältnisse und Gegner. Der Schwede Anders Jarryd erreicht mit einem Fischer-Schläger das Semifinale im Wimbledon. Lieferqualifikation für McDonnell Douglas, Auftrag zur Entwicklung und Lieferung von Versorgungstüren für die MD 80-Reihe. Erste Lieferung der Versorgungstüren. |
| 1986 | In der Alpin-Kollektion
für 1986/87 werden die neuesten Erkenntnisse der Fischer
Vacuum Technic umgesetzt und realisiert. Neben den verschiedenen
Begurtungen aus Faserkunststoffen werden erstmals auch Metalleinlagen
homogen in Vacuum Technic miteinander verbunden. Damit ist es Fischer möglich, alle im Skibau eingesetzten Materialien in der Vacuum Technic miteinander zu verschmelzen. Als Ergebnis dieser neuen Erkenntnisse und Möglichkeiten wird das Modell RC4 Vacuum Technic RS Super, der neue Rennski für Riesenslalom und Super G, vorgestellt. Markus Wasmeier gewinnt mit diesem neuen Ski den Weltcup im Super G und in der Kombination. |
| 1986 |
Die AIR CORE Konstruktion wird erstmals in den Modellen für Hobby- und Freizeitlangläufer eingesetzt.
Fischer steigt verstärkt in den Biathlon Rennsport ein, mit klingenden Namen wie Fritz Fischer, Peter Angerer, usw. Fischer-Erfolg im Tennis-Spitzensport: Anders Jarryd wird in Dallas, Texas, durch einen Finalsieg über Boris Becker WCT-Champion.
Anläßlich der ISPO stellt Fischer das neue Spitzensport Racket „Superform Open Pro“ vor. Der neue „Rote“ von Fischer erreicht sofort hervorragende Testergebnisse.
Weitere Aufträge von McDonnell Douglas. Aufträge von Rohr Industries, Entwicklung und Lieferung von Leichtbautrolleys für Boeing bzw. Lauda Air. Lieferqualifikation für Boeing. Ausgliederung des Bereiches aus der Entwicklungsabteilung und Schaffung der Sparte FACC innerhalb der Fischer Ges.mb.H |
| 1988 |
Im September 1988 wird in Mukacevo (UdSSR) die erste mit
Fischer Maschinen und Fischer Know-how ausgestattete Skifabrik in
Rußland eröffnet. Ca. 250.000 Paar Langlauf-Ski und
15.000 Paar Alpin-Ski werden nach Fischer Technologie gefertigt und
bringen Fischer internationale Anerkennung im Anlagen-Geschäft. Die größte internationale Vereinigung
für Volksläufer „Worldloppet“
trägt ab 1988 den offiziellen Namen „Fischer
Worldloppet“. Pro Jahr nehmen ca. 70.000 Volksläufer
an den elf größten Volksläufen teil und
werden international von Fischer betreut. Fischer präsentiert die Weltneuheit: VACUUM TWIN TEC. Der Tennisschläger in Doppelrahmenkon-struktion mit durchgehender Dämpfungseinlage für 3 x bessere Schwingungsdämpfung.Charly Steeb besiegt mit Vacuum Twin Tec Pro im Davis Cup Finale `88 den Schweden Mats Wilander und sichert der BRD den Davis Cup Sieg. Aufträge der Firmen de Havilland und Fokker. |
| 1989 |
„Ski
Vision 89/90: Technik für Sieger - Styling für
Sieger“. Mit einem total neuen Design, das den technischen
Vorsprung von Fischer ausdrückt, wird die Alpin-Kollektion
für die Saison 89/90 präsentiert.
Diese für den Rennlauf entwickelte Technologie bietet nun dem ambitionierten Skiläufer die Möglichkeit, den Original-Rennski für sich in Anspruch zu nehmen. Nordische Weltmeisterschaften in Lahti. |
| 1989 |
Fischer war mit 4 Gold-, 8 Silber- und 9
Bronze-Medaillen wieder einer der erfolgreichsten Skimarken. Horst Skoff besiegt in einem der längsten Davis
Cup Spiele nach 6 Std. 4 Min. die Nr.2 der Welt, Mats Wilander. Charly Steeb gewinnt das Turnier von Gstaad durch einen
Finalerfolg über Magnus Gustafsson. Charly Steeb sichert der
deutschen Davis Cup-Mannschaft durch den entscheidenden Sieg
über Andre Agassi den Finaleinzug 1989. Erweiterung der neuen FACC-Produktionshalle. 85 Mitarbeiter produzieren Service-Zugänge, Lande-klappen-Trägerverkleidungen, Triebwerksverkleidungsstücke, Cockpit-Rückwände, Fahrwerk-Tore und Bordausrüstungen im Wert von ca. 85 Millionen. |
| 1990 |
Der Norweger Vegard Ulvang siegt im Langlauf-Weltcup 1989/90 mit dem superleichten RCS-Racing.
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| 1990 | Alexander Antonitsch gewinnt das ATP-Turnier von Seoul
gegen den Australier Pat Cash. Fischer präsentiert bei der ISPO 90 eine Weltneuheit - den dreidimensionalen C.A.D.-Ski; mit Heckspoiler, mit gerippten Bindungsbereichen, mit Abschrägung und Golfballstruktur an der Skioberfläche. Produziert wird der neue C.A.D.-Ski mit einer Kombination der beiden Technologien Vacuum Technic und Pro Tec. Bei der Messe in Grenoble erhält der C.A.D.-Ski den französischen Innovationspreis. Der Flugzeugbereich wurde organisatorisch ausgegliedert und als neue Firma Fischer Advanced Composite Components Gesellschaft m.b.H. ins Handelsregister eingetragen. |
| 1991 |
Der Norweger Vegard Ulvang siegt im Langlauf-Weltcup 1989/90 mit dem superleichten RCS-Racing.
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| 1992 |
Olympische Spiele in Albertville, Frankreich: Gesamtsieg Biathlon Weltcup Damen: 1.Reszowa Die Olympischen Spiele in Albertville 1992 brachten
für Fischer großartige Erfolge und einen wahren
„Medaillen-Regen“ für die Fischer-Athleten. |
| 1993 |
Alpine
WM in Morioka/Japan:
Fischer Langlauf präsentiert auf der Frühjahrs-ISPO das „Revolution-Konzept“. Eine frische Innovation, sowohl technisch als auch marketingmäßig unter dem Motto „Eine Skilänge für alle Skiläufer“. Eine französische Fachjury verleiht Fischer anläßlich der Sportartikelmesse in Grenoble den „Grand Prix de Innovation“ für die beste Innovation für den Bereich Wintersport-Hartware. |
| 1994 |
Olympische Spiele in Lillehammer/NOR: Erfolgreichste Skimarke der Olympischen Spiele 1994. Fischer Nordisch rüstet ca. 300 Athleten aus 20 Nationen aus. Fischer präsentiert erstmals sein Langlauf-Schuh-Programm auf der ISPO in München. Schon in der ersten Saison werden die geplanten Verkaufszahlen mit rund 50.000 Paar weit übertroffen.
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| 1995 |
Nordische
WM in Thunder Bay, Kanada: Die
Alpin - WM in der Sierra Nevada , Spanien wird auf Grund akuten
Schneemangels auf Jänner 1996 verschoben. Peter Runggaldier
(I) ist der beste Super G Läufer der Saison und gewinnt in
dieser Disziplin die Weltcupwertung. Fischer führt PLASMA EDGE
„die härteste Stahlkante der Welt“ ein. Mit Yefgeny Kafelnikov (RUS) und Michael Stich (D) sind erstmals zwei Fischer - Spieler unter den TOP TEN der ATP Weltrangliste. |
| 1996 |
Alpin WM in der Sierra Nevada, Spanien: Björn Dählie (NOR), seit dem Beginn seiner Karriere auf Fischer Ski, gewinnt seinen 30. Einzelweltcupsieg, wird zum 4. x Gesamtweltcupsieger und ist damit der erfolgreichste Langläufer aller Zeiten. Wladimir Dratchev (RUS) und Emanuelle Claret (FRA) gewinnen die Biathlon-Weltcup-Gesamtwertung. „Carven“ heißt der neueste Trend im alpinen Skilauf. Kurze Ski mit extremer Taillierung geben ein neues Skigefühl. Fischer hat diesen Trend eingeleitet und präsentiert auf der ISPO die Fischer Carving Ski unter dem Namen „REVOLUTION“. |
| 1997 |
Alpin
WM in SESTRIERE Nordische
WM in TRONDHEIM |
| 1998 | Olympische Spiele in Nagano/Japan: Fischer gewinnt 53 Medaillen (16 x Gold, 17 x Silber, 20 x Bronze) und ist damit die erfolgreichste Skimarke dieser Spiele. Der norwegische Langläufer Björn Dählie gewinnt 3 Goldmedaillen und wird somit mit einer Anzahl von 8 gewonnenen Goldmedaillen bei Olympischen Spielen zum erfolgreichsten Wintersportler aller Zeiten. Der Carving-Boom im Alpinbereich hält weiter an. Fischer übernimmt mit der Entwicklung der asymmetrischen RADARC-Modelle eine Führungsrolle. |
| 1999 | Fischer präsentiert den Accelerator, die
größte Innovation im Skibau der letzten Jahre. Die
Bin-dungsplatte mit den einzigartigen Kraftarmen ist die perfekte,
carvinggerechte Weiterentwicklung des Equalizers. Im Langlauf wird der neue Fischer SKATECUT vorgestellt und auf Anhieb zum erfolg-reichsten Ski der Nordischen WM in der Ramsau. Fischer gewinnt bei dieser Nordischen Heim-WM 9 x Gold, 12 x Silber und 15 x Bronze. Bente Martinsen und Björn Dählie, beide Norweger, gewinnen die Weltcup-Gesamtwertung im Langlauf auf Fischer. Mit Yefgeny Kafelnikov steht erstmals ein Fischer-Spieler auf Platz Nr.1 der Tennis ATP-Weltrangliste. Der Fischer GDS AirCarbon TI wird vorgestellt, das leichteste Tennisracket der Welt. KR Josef Fischer feiert seinen 70sten Geburtstag. |
| 2000 | Der Fischer Integrated Accelerator wird vorgestellt. In Kombination mit der 3D-Shape der neuen Fischer Alpinski ergibt dies ein funktionales Ensemble, das neue Maßstäbe in Funktion und Skidesign setzt. |
| 2000 | Bei den neuen Alpin Modellen DRS 104 AirCarbon Ti und
DRS 104 AirCarbon werden erstmals die im Flugzeugbau entwickelten
Carbonmaterialien AirCarbon im Skibau eingesetzt. Fischer Langlauf führt die Short Cut Modelle ein. Die lautlose Evolution: kürzer, leichter, sicher. Herr KR Josef Fischer wird im Februar zum Oberösterreicher des Jahrhunderts - Sparte Wirtschaft - gewählt. 75 Jahre Fischer – 75 Jahre Erfolg“ Fischer feiert das 75–jährige Firmenjubiläum. Andreas Goldberger, AUT, fliegt in Planica auf 225 Meter – Neuer Weltrekord ! Sven Hannawald, GER. wird mit dem neuen Fischer Sprungski Skiflug Weltmeister. Biathlon WM in Oslo: 6 x Gold, 11 x Silber, 9 x Bronze für Fischer. Johann Mühlegg, ESP und Bente Martinsen, NOR gewinnen den Langlauf Gesamtweltcup 1999/2000. Yefgeny Kafelnikov, RUS, wird mit dem Fischer Racket PRO NUMBER ONE In Sydney Tennis-Olympiasieger. |
| 2001 | Bei der Alpin WM in St.Anton, der Nordischen WM in
Lahti, FIN und bei der Biathlon WM im slowenischen Pokljuka werden
insgesamt 73 Medaillen auf Fischer Ski gewonnen. Dem neuen Star im Fischer-Alpin-Team, Michael von Grünigen, CH, gelingt mit dem Weltmeistertitel im Riesentorlauf, mit dem völlig neu konstruierten Fischer RC4 Race Aircarbon, ein glänzendes Comeback. Julia Tschepalova, RUS, und Per Elofsson, SWE, gewinnen jeweils den Langlauf-Gesamtweltcup 2000/2001. Das internationale Fischer Freeride Team wird gegründet. In der neuen Alpin-Kollektion wird mit der Gruppe SCENEO – der New Generation Ski – eine völlig neue Zielgruppe angesprochen. |
| 2001 | Das Speed-Konzept untermauert die Nr.1-Position von
Fischer im Langlauf. 2001 entsteht ein weiteres Betätigungsfeld der Zukunft bei Fischer. Fischer Composite Technology (FCT) liefert High Tech aus dem Skibau für alternative Anwendungen (unter anderem im Bereich Fahrzeugbau). Hochfeste Materialien werden in RTM (Resin-Transfer-Mold) Technologie hergestellt, die im Grunde eine Weiterentwicklung der Fischer Vacuum Technologie ist. Ein Musterbeispiel für Know How Transfer! |
| 2002 |
Mit 58 Medaillen bei den olympischen Winterspielen in
Salt Lake City 2002 avancierte Fischer zur international
erfolgreichsten Skimarke, für Fischer waren dies die
erfolgreichsten olympischen Spiele überhaupt. NORDIC CRUISING ist die Messeneuheit im Bereich Nordisch. Mit einem neuen Längenkonzept (S, M, L) und der breiteren Standfläche (Wide Body Concept) eignen sich die Nordic Cruising Modelle besonders für Einsteiger. |
| 2002 |
Im März 2002 kauft die Familie
Fischer/Sturmberger die 31 % Anteile der japanischen Gesellschafter
Kanematsu und Goldwin zurück und ist nun der einzige namhafte
Skihersteller in Familienbesitz. |
| 2003 |
Fischer ist die erfolgreichste Skimarke der nordischen
Weltmeisterschaften in Val di Fiemme 2003 (Italien): das nordische Team
holt 60 % der zu vergebenden Medaillen und stellt in dieser Saison vier
Weltcup-Gesamtsieger. Bente Skari gibt zu Saisonende ihr Ausscheiden aus dem
nordischen Rennsport bekannt. Alleine in der Saison 2002/2003 gewann
sie 17 Weltcup-Rennen, über 44 Weltcup Siege erzielte sie im
Laufe ihrer Karriere. Bei den Olympischen Winterspielen 2002 trat Bente
in die Fußstapfen ihres Vaters Odd Martinsen und
erfüllte sich den Traum vom Olympiagold. |
| 2003 |
Auf der ISPO im Februar 2003 feiert Fischer als
Komplettanbieter Premiere und lässt mit einem in-novativen
Skischuh-Konzept nicht nur die Fachwelt aufhorchen: SOMATEC
heißt der erste Skischuh, der nach dem Motto
„Listen to your feet“ an die Anatomie des
menschlichen Fußes angepasst und entwickelt wurde. Die
Füße können ihre natürliche
V-Stellung im Schuh beibehalten, was sich neben einer hohen
Bequemlichkeit auch auf die Performance beim Skifahren extrem positiv
auswirkt. Noch bevor der Fischer Somatec Skischuh für den
Konsumenten zu erwerben ist, erhält das innovative Konzept
bereits namhafte Auszeichnungen („European Ski
Award“, „Internationaler Designpreis in
Silber“). |
| 2004 | Fischer feiert sein 80jähriges Bestehen. Im Jahr 1924 beginnt Josef Fischer senior in einem Holzschuppen mit der Fertigung von Leiterwagen und Rodeln. Achtzig Jahre später ist Fischer ein weltweit tätiger Konzern in der Sportartikelbranche mit einem Jahresumsatz von mehr als 130 Mio. ¤. Mit einer großartigen Gala mit hochrangigen Gästen aus Politik, Sport und Gesellschaft sowie langjährigen Freunden und Weggefährten wurde am 11.9. das Bestehen von Fischer gefeiert. |
| 2004 |
Achtzig Jahre Fischer sind eine beeindruckende
Erfolgs-geschichte. Mit Unternehmergeist, Einsatz und dem richtigen
Gespür für neue Ideen ist es gelungen, aus einem
kleinen Wagnereibetrieb ein innovatives High-Tech Unternehmen
aufzubauen, und mit einem Fundament aus Geschichte, modernen sowie
loyalen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich zum
Teil seit Generationen mit „ihrem“ Unternehmen
identifizieren, ist Fischer bestens für die Zukunft
gerüstet. Fischer eröffnet im Jahre 2004
außerdem seine Repräsentanz in China. Kurt Auer,
ehemals Verkaufsmanager unter anderem für die Märkte
Russland, USA betreibt das Büro in Peking mit zwei
Mitarbeitern. Mit dem Projekt „Galileo“ machte
sich Fischer 2002 auf den Weg, die Basis für eine erfolgreiche
Zukunft zu legen. Die Veränderungen, die am 1.6.2004 in Kraft
treten sind vielfältig. Neue Werte begründen eine
offene Unternehmenskultur. Es werden kleine und bewegliche
Organisationseinheiten geschaffen, die auf Zielgruppen ausgerichtet
sind und in deren Hierarchie der Kunde ganz oben steht. |
| 2005 |
Das Geschäftsjahr 2004/2005 war durch ein unvergleichbares Investitionsprogramm geprägt, ausgelöst vor allem durch die Erkenntnisse und Anforderungen aus dem Reengineering Projekt.
Unter anderem investierte man in eine High Tech Schleifstraße um 5 Mio. ¤ am Standort Ried, die für die kommenden Jahre einen deutlichen Technologievorsprung gewährleisten wird.
Die Zahlen des Jahresabschlusses per 28.2.2005 zeigen einen Umsatz von 147 Mio. ¤. Das bedeutet ein Wachstum von mehr als 11 % in gesamt betrachtet bestenfalls stagnierenden Märkten. |
| 2006 |
Ein Jahrhundertwinter 2005/2006 beschert dem Unternehmen enorme Wachstumszahlen.
Fischer Alpin präsentiert auf der ISPO Flowflex - das erste Skifahrwerk der Welt.
Rainer Schönfelder holt bei den olympischen Winterspielen in Turin zwei Bronze Medaillen. 70 Medaillen holte Fischer Nordisch - in den Sprungbewerben gingen 11 von insgesamt 16 Medaillen an Fischer! Insgesamt waren dies die erfolgreichsten Winterspiele in der Unternehmensgeschichte: Fischer ist mit 72 mal Edelmetall die erfolgreichste Skimarke dieser Spiele!
Im Bereich Nordisch wird eine wichtige Entscheidung getroffen: ab dem Winter 2007/2008 werden die Fischer Langlaufbindungen auf der New Nordic Norm (NNN) der Firma Rottefella basieren. Die langjährige Zusammenarbeit mit Salomon im nordischen Bereich endet nach der Saison 2006/2007. Auf der ISPO präsentiert Fischer Carbonlite - den leichtesten Rennski der Welt mit weniger als 1000 Gramm (Skigewicht bei einer Länge von 187 cm). |
| 2007 | Das Geschäftsjahr 2006/07 in der Skiindustrie
war bestimmt durch einen schlechten Winter, wie ihn die Branche seit
Jahrzehnten nicht mehr erleben musste. Aus sportlicher Sicht war das Jahr 2006/2007 von drei Großereignissen geprägt: den alpinen Weltmeisterschaften im schwedischen Aare, der Langlauf-WM im japanischen Sapporo und der Biathlon-WM im italienischen Antholz. Die WM Bilanz der Fischer Biathleten liest sich beeindruckend: 7 mal Gold, 2 mal Silber und 8 mal Bronze. Fischer war die erfolgreichste Marke bei den nordischen Weltmeisterschaften in Sapporo: 9 mal Gold, 10 mal Silber und 21 mal Bronze. Adam Malysz holte sich zum vierten Mal in seiner Karriere die große Kristallkugel, um nur ein High-light des Fischer Springer-Teams herauszugreifen. Die alpine WM Bilanz ist mit 2 mal Gold, einmal Silber und einmal Bronze ebenfalls eine der besten der letzten Jahre. Stellvertretend für viele Podestplätze während der gesamten Weltcupsaison sei die Erfolgsserie von Mario Matt genannt. Bei allen acht Slaloms in dieser Saison fuhr er aufs Podest, seit dem WM Titel in Are darf Matt nun den Titel Doppelweltmeister führen. |
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