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Ben Shelton

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    Ben Shelton: Spätzünder mit ausgeprägtem Offensivdrang

    Ben Shelton kam für einen Profi erst spät zum Tennis – und das, obwohl er aus einer tennisverrückten Familie stammt. Vater Bryan war bis 2023 Cheftrainer der Tennis-Mannschaft der University of Florida in Gainesville und stand als Profi auf Platz 55 der ATP-Weltrangliste. Seinen Posten am College gab er auf, um seinen Sohn hauptberuflich auf die Tour zu begleiten.

    Mutter Lisa war eine erfolgreiche Jugendspielerin und ist die Schwester des früheren Profis Todd Witsken, der es im Einzel bis auf Rang 43 und im Doppel sogar auf Nummer vier brachte. Der am 9. Oktober 2002 in Atlanta geborene Shelton begeisterte sich dennoch zunächst für American Football und zeigte Talent als Quarterback, bevor der 1,93 Meter große Linkshänder erst mit zwölf Jahren zum Schläger griff.

    Den Anstoß dazu gab seine ältere Schwester Emma, die selbst für die Florida Gators spielte. Trainiert von seinem Vater, den „Big Ben“ als seine größte Inspiration bezeichnet, traten Football, Basketball und Leichtathletik schnell in den Hintergrund. Abseits des Platzes unterstützt Shelton die Gainesviller Wohltätigkeitsorganisation „Aces in Motion“, die sich für benachteiligte Jugendliche einsetzt.

    Vom erfolgreichen Jugendspieler zum Profi mit Potenzial: Ben Sheltons Werdegang

    Auf Rat seines Vaters verzichtete „The Mountain“, wie er aufgrund seiner imposanten Statur genannt wird, auf die internationale ITF Junior Tour und konzentrierte sich auf die nationale Juniorenkonkurrenz in den USA – als höchste Platzierung sprang dort Rang drei heraus.

    2020 begann Big Ben ein Studium an der University of Florida, wo er College Tennis spielte. 2021 wurde er mit den „Gators“ Mannschaftssieger bei den nationalen College-Meisterschaften, ein Jahr später holte er den Titel bei den NCAA Division Tennis Championships – sein größter Erfolg als Student. Daraufhin wurde er als Nummer eins der Rangliste der Intercollegiate Tennis Association (ITA) geführt.

    Serve and Volley ist Trumpf – der Spielstil von Ben Shelton

    Wie viele US-Profis spielt Ben Shelton am liebsten auf dem Hartplatz. Der Linkshänder mit der beidhändigen Rückhand bezeichnet Roger Federer als sein größtes Idol, gibt aber nicht Wimbledon, sondern die US Open als Lieblingsturnier an. Neben einem sehr starken ersten Aufschlag ist auch sein oft als Kickaufschlag angebrachter zweiter Service eine gefürchtete Waffe.

    Seine Aufschlagmarke hat Shelton mehrfach nach oben korrigiert: Bei den US Open 2023 stellte er mit 149 Meilen pro Stunde (rund 240 km/h) einen Turnierrekord auf, in Indian Wells 2025 knackte er gegen Mariano Navone mit exakt 150 mph (241,4 km/h) die magische Grenze – bis heute sein schnellster Aufschlag. Fast noch beeindruckender: Beim Mubadala Citi DC Open in Washington servierte er 2026 gegen Martin Damm einen zweiten Aufschlag mit 143 mph (rund 230 km/h) zum Ass – einer der schnellsten je gemessenen zweiten Aufschläge überhaupt. Dazu kommt eine kraftvolle, konstante Vor- und Rückhand als Basis für seine häufigen Vorstöße ans Netz: Serve and Volley ist ein zentrales Element im Spiel von Big Ben.

    Meilensteine in der Profikarriere von Ben Shelton

    Schon als Student spielte Shelton gelegentlich Profiturniere. Seinen ersten Titel gewann er 2021 auf der drittklassigen ITF Future Tour, dazu kamen mehrere Challenger-Finals. 2022 entschied er sich für die Profikarriere und hängte das Studium zwei Jahre vor dem Abschluss an den Nagel.

    Dank guter Challenger-Ergebnisse erhielt Big Ben Wildcards für ATP-Turniere in den USA. Gleich beim ersten in Atlanta gelang ihm der erste Sieg auf diesem Niveau gegen den Inder Ramkumar Ramanathan. Kurz darauf sorgte er bei den Cincinnati Masters für eine kleine Sensation, indem er die damalige Nummer fünf der Setzliste, Casper Ruud, mit 6:3 und 6:3 besiegte – in seinem ersten Match gegen einen Top-10-Spieler.

    Das brachte ihm eine Wildcard für die US Open 2022 ein. Bei seiner Grand-Slam-Premiere schied er im Einzel nach fünf Sätzen gegen den Portugiesen Nuno Borges aus, im Doppel gelang ihm mit Landsmann Christopher Eubanks jedoch ein Achtungserfolg gegen Stefanos Tsitsipas und dessen Bruder Petros.

    Ben Shelton sorgt für Furore: erster ATP-Titel und Halbfinale US Open

    2023 stand Shelton bei den Australian Open im Viertelfinale und stieß mit Rang 44 erstmals in die Top 50 vor. Bei den US Open im September marschierte er dann bis ins Halbfinale, wo ihn erst der spätere Sieger Novak Djokovic stoppte. Kurz darauf gewann er bei den Japan Open seinen ersten ATP-Titel – mit Vater Bryan bildet er damit das erst vierte Vater-Sohn-Duo der Open-Ära, dem jeweils mindestens ein ATP-Titel gelang. Im Ranking kletterte er bis auf Rang 15.

    Vom Talent zum Top-10-Spieler: Sheltons Durchbruch 2024 bis 2026

    2024 folgten mit dem Titel in Houston der erste Sandplatz-Erfolg und das Achtelfinale in Wimbledon. Der endgültige Durchbruch gelang 2025: Halbfinale bei den Australian Open gegen Jannik Sinner, Viertelfinale in Wimbledon und im August der erste ATP-Masters-1000-Titel beim Canadian Open, im Finale gegen Karen Khachanov. Am 10. November 2025 erreichte er mit Rang fünf seine beste Platzierung und qualifizierte sich erstmals für die ATP Finals.

    2026 wurde zur bisher erfolgreichsten Saison seiner Karriere: Titel in Dallas gegen Landsmann Taylor Fritz nach abgewehrten Matchbällen, Sieg bei den BMW Open in München gegen Flavio Cobolli – als erster US-Amerikaner seit Andre Agassi 2002 gewann er damit ein Sandplatzturnier der Kategorie ATP 500 oder höher. In Stuttgart holte er gegen Fritz seinen ersten Rasentitel und triumphierte damit in einer Saison auf allen drei Belägen. Im August verteidigte er seinen Masters-1000-Titel in Montreal mit einem Finalsieg über Brandon Nakashima – ohne einen einzigen Satzverlust. Aktuell steht Ben Shelton auf Rang sechs der ATP-Weltrangliste.

    Ben Sheltons Ausrüstung: Schläger, Saiten, Schuhe & Outfit bei Tennis-Point

    Im Spitzensport entscheiden oft die kleinen Details über Sieg oder Niederlage – die Ausrüstung gehört ebenso dazu wie Training und Ernährung. Ben Shelton setzt auf zwei Partner: Yonex für Schläger, Saiten und Taschen sowie On für Schuhe und Bekleidung.

    Der Tennisschläger von Ben Shelton: Yonex EZONE 98

    Ben Shelton spielt mit einem Yonex EZONE 98. Der Rahmen mit 98 Quadratzoll Kopfgröße ist ein klassischer Turnierschläger: klein genug für präzise Kontrolle, groß genug für ein komfortables Spielgefühl – genau die Mischung, die ein aggressiver Aufschlag- und Netzspieler braucht. Ambitionierte Spieler mit sauberer Technik und schnellem Schwung finden in der EZONE-Reihe das passende Gegenstück zum Profi-Setup; die komplette Auswahl an Yonex Tennisschlägern gibt es bei uns im Shop.

    Sheltons Saiten und Tennistasche

    Bespannt wird der Rahmen mit einem Hybrid-Setup: Poly Tour Strike längs für Kontrolle und Haltbarkeit, Poly Tour Pro quer für mehr Komfort. Die passenden Yonex Tennissaiten findest du ebenso bei uns wie die Yonex Tennistaschen, in denen Big Ben sein Equipment zum Court transportiert.

    Tennisschuhe und Tenniskleidung: Ben Shelton und On

    2023 wurde Ben Shelton als erster männlicher Tennisprofi überhaupt vom Schweizer Hersteller On unter Vertrag genommen – heute ist er das Gesicht der Roger-Pro-Linie und wirkt selbst an deren Entwicklung mit. Auf dem Platz trägt er den On The Roger Pro, dessen dritte Generation im April 2026 erschien. Auch Shirts, Shorts, Jacken und Stirnbänder kommen von On: Die komplette On Tennisbekleidung gibt es bei Tennis-Point, ergänzt um unser gesamtes Sortiment an Tennisbekleidung für Herren und Tennisschuhen für Herren.

    Schläger, Saiten und Tennisbekleidung, mit denen Ben Shelton die Tenniswelt aufmischt, bekommst du also alle in unserem Tennis-Onlineshop – zu fairen Preisen und mit unserem 100 Tage Geld-zurück-Versprechen. Bestelle noch heute deine Ben Shelton Tenniskollektion und freue dich auf noch mehr Spaß auf dem Court!