Die Top 10 der besten Tennis Bücher
Welche Bücher sollte der Tennisfreund unbedingt lesen?
Wir haben die interessantesten Biografien, Taktik-Ratgeber, Lehrbücher und Romane zum Thema Tennis zusammengestellt.
Hier kommt unsere Top 10 der besten Tennis Bücher.

#10 Rafa. Mein Weg an die Spitze
(von Rafael Nadal & John Carlin)
Rafael Nadal, der König des Sandplatztennis, liefert in seiner Autobiografie mit dem Titel „Rafa. Mein Weg an die Spitze“ interessante Einblicke in seine Sportkarriere und sein Seelenleben. Die Tennisbiografie erlaubt zudem einen guten Blick hinter die Kulissen des internationalen Tenniszirkus. Nadals Kindheit in Mallorca und die enge Beziehung zu seinem Onkel Toni, der für seine Entwicklung als Tennisspieler elementare Bedeutung hatte, werden mit viel Liebe zum Detail beleuchtet. Passionierte Tennis-Fans werden sich über die seitenlangen Schilderungen einzelner bedeutender Tennismatches freuen. Weniger tennisaffine Leser hingegen werden manche dieser etwas langatmigen Passagen eher überspringen und freuen sich umso mehr über die Kapitel der Nadal-Biografie, in denen der Leser etwas mehr über den Menschen Nadal und seine enorme Willenskraft erfährt.
#9 Roger Federer: Die Biografie
(von René Stauffer)
Im Gegensatz zu manchen anderen Tennisbiografien, die leider allzu sehr zur Selbstbeweihräucherung neigen, sind die beiden Tennisbücher von Rafael Nadal und Roger Federer lesenswert und unterhaltsam. „Roger Federer: Die Biografie“, geschrieben vom Sportredakteur René Stauffer handelt von dem Schweizer Tennisprofi mit seiner eleganten Spielweise und dem freundlichen und lockeren Auftreten. Eine echte Ausnahmeerscheinung im Tennissport. Er brilliert nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Die Federer-Biografie beginnt in den ersten Kapiteln etwas zäh, aber verrät dann doch allerlei Wissenswertes über die Schweizer Lichtgestalt. Andere aktuelle Top-Tennisspieler wie Rafael Nadal und Novak Djokovic kommen dabei ebenfalls zu Wort. Auch die wenigen Schattenseiten von Federers langer Karriere werden nicht ausgespart. Es gelingt der Federer-Biografie, vollständig über den Perfektionisten und Sunnyboy Roger Federer zu informieren und auch bei Nicht-Tennisspielern Interesse am Tennissport zu wecken.
#8 Taktik im Tennis: Wie du mit Spielintelligenz punkten kannst
(von Philipp Heger)
Es gibt eine Vielzahl guter Tennis-Lehrbücher, aus denen wir Philipp Hegers „Taktik im Tennis: Wie du mit Spielintelligenz punkten kannst“ für unsere Tennis Buch Top 10 ausgewählt haben und hervorheben möchten. Dieses moderne Tennis-Lehrbuch berücksichtigt die aktuellen Entwicklungen im Tennissport und präsentiert unzählige hilfreiche Erkenntnisse zur optimalen Spieltaktik. Philipp Heger beschreibt mit viel Liebe zum Detail und einer großen Fachkenntnis die richtige Taktik im Tennissport. Das Tennis-Buch spricht aktive Spieler, Trainer und Jugendliche gleichermaßen an und versteht es, angemessen zu motivieren. Die einzelnen Kapitel sind klar strukturiert und mit anschaulichen Abbildungen versehen. Auf verständliche Weise beschreibt der DTB-Trainer Heger, wie sich Spieler auf dem Tennisplatz taktisch und strategisch noch etwas klüger verhalten können. Das komplexe Gebiet der Strategie, Taktik und Antizipation im Tennissport wird ausführlich beschrieben. Der Leser erfährt, wann welche Schläge sinnvoll sind und in welchen Spielsituationen bestimmte Schläge besser vermieden werden sollten. Alle Themen der Tennistaktik werden ausführlich abgehandelt und die blanke Tennis-Theorie durch viele praktische Übungsformen ergänzt. Wer noch das letzte Prozent aus seinem Tennisspiel herauskitzeln möchte, sollte einen Blick auf dieses interessante Tennis-Standardwerk werfen, das viel Leidenschaft für Tennis und die Taktik dahinter offenbart.
#7 111 Gründe, Tennis zu lieben: Eine Liebeserklärung an den großartigsten SPOrt der Welt
(von Florian Goosmann)
111 Gründe, Tennis zu lieben“ ist eine eindrucksvolle Hommage an den großartigsten Sport der Welt. Der Autor Florian Goosmann stand bereits mit sieben Jahren auf dem Tennisplatz, aber an eine Profikarriere war nicht zu denken. Vielmehr wurde er Journalist und Tennistrainer und bezeugt mit jedem seiner 111 Gründe, dass es sich lohnt, diesen Sport zu lieben. Felix Goosmanns Fan-Herz schlägt dabei vor allem für Roger Federer, von dem er ausufernd schwärmt. Es gibt kaum ein unterhaltsameres Tennis Buch als „111 Gründe, Tennis zu lieben“. Der Autor versteht es, mit seinen Worten umzugehen und beweist dabei viel Tennis-Humor. Und auch wenn es stolze 111 Gründe sind, die er in seiner Tennis-Liebeserklärung aufzählt, ist doch immer ein roter Faden in seinen Aufzählungen vorhanden. Besonders interessant ist die Beschreibung der abergläubischen Ticks und Angewohnheiten einiger Tennisprofis. Vor allem Rafael Nadal gilt hier ja bekanntlich mit seinen Ritualen während des Matches als ein Vorzeigebeispiel. Wer wissen möchte, warum Tennisspieler und -fans komplett verrückt sind, sollte zu diesem wunderbaren Tennisbuch greifen, in dem nicht zuletzt außergewöhnlich viel Wissen rund um den Tennissport steckt.
#6 Die Dominic Thiem Methode
(von Günter Bresnik)
Laut Günter Bresnik, einem der anerkanntesten Tennis-Trainer, kann man das Siegen auf und neben dem Tennisplatz lernen. Er verrät seine Erfolgs-Prinzipien in dem Tennis-Lehrbuch mit dem Titel „Die Dominic Thiem Methode“ anhand der Karriere seines Lieblingsschülers, dem Österreicher Dominic Thiem. Bresniks oberste Maxime lautet: „Erfolg ist planbar!“ Das Tennis-Lehrbuch ist flüssig geschrieben und die prägnanten Erfolgs-Zitate von Bresnik sind klar und eindeutig in der Aussage. Sie eignen sich nicht nur für das Profitennis, sondern auch für den Trainingsbereich der Nachwuchsspieler in den Vereinen. Für Trainer und Tenniseltern ist hier somit viel Lehrreiches dabei. Der Titel täuscht allerdings ein bisschen: Mehr als zwei Drittel des Buches handeln vom Werdegang und den Erfolgsmaximen des Tennis-Coaches Günter Bresnik. Die Karriere von Dominic Thiem hingegen gerät dabei etwas zu sehr in den Hintergrund. Ausführlich berichtet Bresnik über seine Stationen als Trainer und auch der Zusammenarbeit mit Boris Becker ist ein komplettes Kapitel gewidmet. Günter Bresniks Prinzipien gelten nicht nur für angehende Tennisprofis, sondern sind auch auf andere Lebensbereiche übertragbar.
Autor: Rainer Wagenhäuser
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