Großes TEnnis-Kino:
Die 5 besten Tennis Filme
Welche Filme darf der Tennisfreund auf keinen Fall verpassen?
Wir haben die fünf besten Spielfilme mit Tennisbezug zusammengestellt.
Hier kommt unsere Top 5 der sehenswerten Tennis Filme!

Unsere #1 der besten Tennis Filme: Borg/McEnroe
Die Film-Biografie Borg/McEnroe mit dem Untertitel „Duell zweier Gladiatoren“ ist als messerscharfer Blick ins Innere zweier Extremsportler die Nummer 1 unserer Streaming Empfehlungen für Tennisfreunde. Bei dem faszinierenden Tennisdrama um zwei starke Persönlichkeiten dreht sich alles um die Rivalität zwischen dem damals 24-jährigen Schweden Björn Borg und dem 20-jährigen US-Amerikaner John McEnroe und um ihr Finale bei den Wimbledon Championships im Jahr 1980. Es handelt sich um einen eindrucksvollen Blick auf eines der größten Sportereignisse des 20. Jahrhunderts.
Großes Duell Eisborg gegen Hitzkopf
Die beiden Kontrahenten könnten nicht gegensätzlicher sein. Der coole „Eisborg“ tritt gegen den flegelhaften Hitzkopfs an. Der Tennisfilm beschränkt sich nicht auf das eigentliche Duell auf dem Platz, sondern sorgt mit zahlreichen Rückblenden in die Jugend beider Spieler für viel Tiefgang. Sehr interessant sind auch die für beide Spieler sehr aufreibenden Tage vor dem Turnier. Björn Borg tritt im Jahr 1980 als Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste an. Er ist darauf versessen, als erster Spieler zum fünften Mal den Titel der Wimbledon Championships zu erobern. Das wichtigste Spiel seines Lebens muss er ausgerechnet gegen den exzentrischen, impulsiven Newcomer John McEnroe aus den USA absolvieren. Dieser neigt zu heftigen Wutausbrüchen und spielt oft unberechenbar. Der heißblütige Herausforderer zeigte keinerlei Respekt vor der großen unterkühlten Tennislegende aus Schweden. Björn Borg hingegen als zurückhaltender, klassischer Sportlertyp neigt zum Ende seiner Karriere immer mehr zu Zwangsneurosen und Selbstzweifeln. Mit eigenartige Ritualen und Ticks versuchter, seine inneren Dämonen in Schach zu halten. Gemeinsam ist den beiden Rivalen das Gefühl der Getriebenheit und der unerbittliche Ehrgeiz, Kränkungen in der eigenen Biografie durch sportlichen Erfolg zu überwinden. Der emotionale und psychologische Stress der beiden Ausnahmespieler kommt in dem Tennisdrama eindrucksvoll zum Ausdruck.
Großer Tennisfilm mit Liebe zum Detail
Sehr interessant ist, was die beiden großen Tennislegenden selbst zu dem „Duell zweier Gladiatoren“ äußerten. Wohingegen John McEnroe die fehlende Kontaktaufnahme von Hauptdarsteller Shia LaBeuof im Vorfeld kritisierte und die Geschichte als „zu dramatisch“ abwertete, lobte Björn Borg das Sportdrama ausdrücklich. Er rügt lediglich die falsche Darstellung der Beziehung zu seinem Trainer Lennart Bergelin in einer Konfliktsituation. Gedreht wurde das große Wimbledon-Finale 1980 übrigens nicht auf dem „heiligen Rasen“ in London, sondern im Štvanice-Stadion in Prag. Der Tennis-Charme der 80er Jahre kommt in dem Tennis-Kinofilm perfekt zur Geltung. Wer diese Tennisdekade selbst erlebt hat, freut sich über eine realistische Darstellung der Details inklusive der Retroschweißbänder, den damals üblichen extrem kurzen Tennishosen bis hin zu den noch weißen Tennisbällen. Es handelt sich bei "Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren" um ein würdiges cineastisches Denkmal für eines der größten Duelle in der Geschichte des Tennissports.
Legendäres Jahrhundert-Match als großes TEnnis-Kino
Der Kinostart in Deutschland erfolgte am 19. Oktober 2017 und das Sportdrama „Borg/McEnroe - Duell zweier Gladiatoren“ erhielt ausgezeichnete Kritiken. Den beiden Hauptdarstellern Sverrir Gudnason und Shia LaBoeuf gelingt es, die Hauptcharaktere und ihre Emotionen recht realistisch zu vermitteln. Angeblich haben beide im Vorfeld der Dreharbeiten mehrere Monate lang Tennis trainiert, um die Charaktere und das legendäre Match auch wirklich authentisch darzustellen und nachzuspielen. Bei aller Tennispsychologie in diesem großen Tennisfilm und Sportdrama wird das Ergebnis des großen Finales zur Nebensache: Björn Borg gewann 1:6, 7:5, 6:3, 6:7 und 8:6. Borg/McEnroe als eindrucksvoller Tennis Stream lässt sich unter anderem bei folgenden Anbietern abrufen: Amazon Video, Maxdome, iTunes, Google Play, Sky Store und Videoload.
Unsere #2 der besten Tennis Filme: Battle of the Sexes
Ebenfalls aus dem Jahr 2017 stammt „Battle of the Sexes – Gegen jede Regel“. Der grandiose Tennisfilm widmet sich der Tennisspielerin Billie Jean King und dem kuriosen Showmatch gegen ihren männlichen Kollegen Bobby Riggs im Jahr 1973.
Sportdrama und Emanzipationsfilm
Battle of the Sexes ist zugleich Sportdrama und Emanzipationsfilm. Der Film spielt zu einer Zeit, als Frauentennis von vielen noch müde belächelt wurde und die Siegprämien nur einen Bruchteil derjenigen der männlichen Tennisprofis aufwiesen. Billie Jean King forderte daher die Anhebung der Siegprämien bei Damenturnieren, die jedoch von Jack Kramer, dem Manager der Tennistour, strikt abgelehnt wurde. Als Konsequenz etablierte sie gemeinsam mit Gladys Heldman mit der neu gegründeten Women’s Tennis Association (WTA) eine eigene Turnierserie der Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen. Der ehemalige Weltklassespieler Bobby Riggs fordert daraufhin King zu einem Tennismatch heraus. Als bekennender Chauvinist provoziert er mit seiner Meinung, dass Frauen auf dem Tennisplatz nichts verloren haben und nur für Küche und Schlafzimmer taugen.
Legendärer Kampf der Geschlechter auf dem Tennis-Court
Vom narrenhaften Macho-Auftreten des Herausforderers angewidert, lehnt sie das Angebot zunächst ab. Daher tritt als Ersatz Margaret Smith Court, zu diesem Zeitpunkt kurzfristig Weltranglistenerste, gegen Riggs an, verliert aber das Match deutlich. Als Konsequenz geht Billy Jean King auf ein erneutes Angebot von Riggs zu einem großen „Kampf der Geschlechter“ ein, um die Ehre des Frauentennis zu retten. Ausgetragen wird das legendäre Match zwischen King und Riggs vor über 30.000 Zuschauern am 20. September 1973. Es handelt sich um die zweitgrößte Zuschauerkulisse, die je ein Tennisspiel hatte. Außerdem wurde kein Duell in der Tennisgeschichte von so vielen Menschen live am Fernseher verfolgt. Riggs ist siegessicher und widmet sich daher mehr der Vermarktung des großen Duells als dem Training. Diese Selbstüberschätzung erweist sich für ihn als fatal. Die damals 29-jährige Billie Jean King gewinnt im Astrodome in Houston in drei Sätzen (6:4, 6:3, 6:3) gegen den fast doppelt so alten Riggs. Nachdem King das Match so deutlich für sich entscheidet, wird sie von ihren Kolleginnen euphorisch gefeiert.
„Battle of the Sexes“ als beeindruckende Emanzipationslektion
Das Kinodrama um die Tennispielerin Billie Jean King und den zum „Battle of the Sexes“ hochstilisierten Schaukampf ist großes Kino. Die Tennisspielerin Billy Jean King wird dabei von Emma Stone eindrucksvoll gespielt. Im Vergleich zum Tennisfilm „Borg/McEnroe“ steht in der schwungvollen Emanzipationslektion nicht das eigentliche Tennismatch im Vordergrund, sondern der Kampf um Gleichberechtigung in den 70er Jahren und gegen die Benachteiligung von Spielerinnen durch die von Männern dominierten Sportverbände. Billy Jean King kämpft dabei nicht nur für angemessene Preisgelder für Frauen, sondern auch für das Recht auf ein selbstbestimmtes Liebesleben. Wer Battle of the Sexes im Stream sehen möchte, greift zu Amazon Video, Maxdome, iTunes, Google Play, Sky Store oder Videoload.
Unsere #3 der besten Tennis Filme: Wimbledon – Spiel, Satz und … Liebe
Etwas weniger Tiefgang besitzt „Wimbledon – Spiel, Satz und … Liebe“. Es handelt sich um eine romantische Filmkomödie von Richard Loncraine aus dem Jahr 2004. Ein ehemaliger Weltranglisten-Elfter, der zum Ende seiner Karriere bis auf Rang 119 abgerutscht ist, kämpft dabei um seinen letzten großen Turnier-Sieg. Der Brite Peter Colt hat das Profi-Tennis eigentlich schon aufgegeben und einen Job als Trainer für reiche Damen in Aussicht. Nachdem er überraschend eine Wildcard für Wimbledon erhält, möchte er es noch einmal wissen und sich gebührend von der Tennis-Weltbühne verabschieden. Er begegnet in Wimbledon mit Lizzie Bradbury einem aufsteigenden jungen Tennistalent mit hitzigem Temperament, die ihr erstes Wimbledon-Turnier absolviert und dabei von ihrem Vater trainiert wird. Nachdem beide eine Liebesaffäre beginnen, steigt Peter wieder zu alter Form auf.
Schwierige Balance zwischen Liebe und Tennis
Die Balance zwischen Liebe und Tennis erweist sich jedoch nicht als einfach. Lizzie scheidet im Halbfinale aus, wohingegen Peter sein Halbfinale gewinnt. Bereits abgereist, kehrt sie um und unterstützt ihn auf der Zuschauertribüne im großen Wimbledon Finale. In einer Schlussszene sind schließlich Peter und Lizzie gemeinsam mit ihren Kindern zu sehen, denen sie das Tennisspiel beibringen.
Wimbledon – Spiel, Satz und … Liebe ist eine klassische Romantikkomödie. Nicht mehr, nicht weniger. Interessant für Tennisfreunde ist, dass die sympathische Komödie auch wirklich in Wimbledon gedreht wurde. Alle Schauplätze sind original. Die Schauspieler mussten dabei ein viermonatiges Tennistraining absolvieren. Den Wimbledon Stream finden Tennisfreunde auf Maxdome, iTunes, Google Play, Sky Go und Videoload.
Unsere #4 der besten Tennis Filme: 7 Days in Hell
Die Mockumentary 7 Days in Hell von Jake Szymanski hatte am 11. Juli 2015 auf HBO Premiere. Inspiriert wurde das Tennisdrama vom Duell zwischen Isner und Mahut bei den Wimbledon-Meisterschaften 2010, das als Erstrundenbegegnung insgesamt elf Stunden und fünf Minuten dauerte. Mit Unterbrechungen zog sich dieses Tennismatch schließlich über drei Tage hin. Das Endergebnis lautete 6:4, 3:6, 6:7, 7:6 und 70:68 für Isner. In der vom amerikanischen Pay-TV Sender HBO in Auftrag gegebenen Hommage an das Rekordmatch zwischen Isner und Mahut mit dem Titel "7 Days in Hell“ kämpfen zwei Spieler in Wimbledon bis zur völligen Erschöpfung und schlagen sich die gelbe Filzkugel unerbittlich um die Ohren.
Sportdrama um das längste Spiel der Tennisgeschichte
Das Drama erinnert somit an das längste Tennismatch aller Zeiten, besetzt jedoch das epische Tennis-Duell mit anderen fiktiven Charakteren - dem Außenseiter und Tennisrüpel Williams und dem Gentleman Poole, der als Favorit gilt. Die Hauptdarsteller in „7 Days in Hell“ sind Andy Samberg (Aaron Williams) und Kit Harington (Charles Poole). Die Mockumentary über ein sieben Tage andauerndes Tennismatch erkundet auf interessante Weise die Hintergründe der beiden Konkurrenten und deren Rivalität. Der Tennis Stream kann bei Amazon Video und Maxdome abgerufen werden.
Unsere #5 der besten Tennis Filme: Match Point
Match Point ist ein Thriller mit Tennishintergrund. Er stammt von Starregisseur Woody Allen aus dem Jahr 2005. Zur Handlung: Chris Wilton, gespielt von Jonathan Rhys-Meyers, besitzt nicht den nötigen Ehrgeiz für einen erfolgreichen Tennisprofi und nimmt stattdessen lieber den Job als Trainer in einem elitären Londoner Tennisclub an. Selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, möchte er sich Zugang zur Upper Class der britischen Gesellschaft verschaffen. Schon bald freundet er sich mit dem Zyniker Tom Hewett an und verliebt sich in dessen Schwester Chloe. Die beiden heiraten und ziehen in eine luxuriöse Wohnung. Chris beginnt eine Affäre mit Toms Verlobten Nola, einer erfolglosen Schauspielerin. Nachdem sie schwanger wird, bedrängt sie Chris, Chloe zu verlassen. Um sich aus der Misere zu befreien, beschließt er, Nola loszuwerden und erschießt sie.
Eingangssequenz mit Zeitlupenaufnahme
Dabei prallt sein Ehering unbemerkt von einem Geländer ab und fällt zurück ans Ufer. Dies ähnelt dem in der Eingangssequenz gezeigten Zeitlupenaufnahme eines Tennisballs als Symbol der Rolle des Glücks: Ein Tennisball trifft die Netzkante und springt senkrecht nach oben. Unklar bleibt, in welchem Feld der Ball landen wird. Der alles andere als unsympathische Emporkömmling Chris verheddert sich in den Fallstricken seiner Ambitionen. Fragen nach Moral, Schuld und Gewissen werden bis zum Ende des Filmes fortgeführt. Die überraschende Erkenntnis zum Schluss: Es ist manchmal besser, wenn ein Tennisball nicht über das Netz fällt! Wer den Match Point Stream sucht, wird bei Amazon Video, Maxdome, iTunes und Videoload fündig.
Autor: Rainer Wagenhäuser
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