Wie du deine Fehlerquote mit einem simplen Trick reduzieren kannst!
Deine Schläge sind okay
und trotzdem machst du zu viele unnötige Fehler?
Kein Problem: Mit einem simplen Trick bringst du dich ins Match zurück.
Wenn es einfach nicht klappen will...
Es raubt dir deine Nerven. Du hast den Schläger zum Wurf auf den Boden bereits am Schlägerherz gepackt. Dein Blick geht die meiste Zeit nach unten. Deine Schultern hängen. Du hast keine Ahnung, was du falsch machst. Stehst du falsch zum Ball? Nein. Stimmt dein Timing nicht? Fehlanzeige.

Du fühlst dich gut. Du triffst den Ball sauber vor dem Körper. Dein Körperschwerpunkt befindet sich dort, wo er wichtig ist. Möglichst weit unten. Und obwohl du selbst den Grund für deine vielen leichten Fehler nicht finden kannst, segelt deine nächste Vorhand 40 cm ins Aus.
und jetzt: Die Lösung
Erkenne und beachte das Risiko in deinen Schlägen

Jeder Schlag im Tennis ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Es beginnt mit deinem Return und zieht sich durch dein gesamtes Grundlinienspiel. Du hast bei jedem deiner Schläge die Wahl, wie viel Risiko du in den Schlag legen willst. Setzt du 80-90% Risiko ein? Oder mehr? Oder weniger?

Dein Risiko bei jedem Schlag beginnt mit der Richtung, die du deinem Schlag gibst. Du kannst entscheiden, ob du Cross oder Longline spielst. Der Schlag die Linie entlang ist dabei mit einem größeren Risiko behaftet. Die Flugdistanz des Balles ist kürzer. Die zu überspielende Netzhöhe größer. Hat dein Gegner zuvor cross gespielt, musst du obendrein die Richtung des Balles beeinflussen. Spielst du dann keinen perfekten Longline-Ball hat dein Gegner gute Winkel, um dich von der Grundlinie weg und somit in die Defensive zu drängen. Ganz gleich, ob du 21 Jahre jung und LK7 Spieler bist - oder bei den Senioren den dritten Herbst deiner Karriere erlebst.
Spiele nur dieses eine Spiel

Beobachte dich selbst, wenn dir zu viele Fehler im Match unterlaufen. Spielst du zu viel Longline? Legst du zu viel Risiko in deine Schläge? Spielst du blind und ohne Verstand?

Neben der Höhe und dem Tempo deiner Schläge ist die Richtung entscheidend. Läuft bei dir nichts zusammen und dein Gegner muss sich kaum die Punkte erspielen, spiele nur noch ein Spiel: Cross. Spielt dir dein Gegner mittig auf deine Vorhand, spiele diese cross. Halte das Tempo niedrig - die Höhe dazu halbhoch. Gehe nicht auf den Winner. Suche dir keine Linien aus, die du anspielen könntest. Vernachlässige die Position deines Gegners.
Spiele einfach nur cross. Das wird dir mit der Zeit Rhythmus und Sicherheit geben.
Lass deinen Gegner auch mal Fehler machen

Machst du viele leichte Fehler, solltest du nicht versuchen die Ballwechsel noch kürzer zu gestalten, indem du mehr Risiko gehst. Gib doch deinem Gegner freundlicherweise mal die Gelegenheit Fehler zu machen. Sich zuärgern. Drück ihn ein wenig aus der Erfolgsspur. Stell deinem Gegner ein spielerisches Beinchen, indem du dich auf dein Cross-Spiel fokussierst - und dein Gegner darauf reagieren muss.

Besteht dein Spiel aus zu vielen leichten Fehlern, halte die Lösung simpel. Spiele höher über das Netz. Vermeide riskante Schläge die Linie entlang. Stattdessen spielst du cross und kommst so in einen besseren Rhythmus in deinem ganzen Grundlinienspiel. Du musst Sicherheit gewinnen. Dies erreichst du nicht, indem du riskante Manöver fährst.

Die simple Lösung für weniger Fehler ist das Cross-Spiel. Nutze es. Und drehe das Spiel zu deinen Gunsten.
Autor: Marco Kühn (von tennis-insider.de)
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